B-Mark – das Volksfest hat eigenes Geld

Die gute, alte Mark ist zurück!

Der Bartholomäusmarktverein Bad Ems, Ausrichter des über die Grenzen des Rhein-Lahn-Kreises bekannten Volksfestes und des Blumenkorsos, hat bereits 2015 die gute, alte Mark zurück geholt. Allerdings heißt diese jetzt B-Mark und ist grün, orange, blau, silbern oder golden und aus Kunststoff – und macht das Volksfesterlebnis deutlich günstiger.

Erstmals war sie beim Markt 2015 im Einsatz und darf seit dem als voller Erfolg beim Publikum und bei den Schaustellern gewertet werden. Auch 2018 gilt die Volksfest-Währung und zwar an allen Fahrgeschäften, Imbissbuden und Reihengeschäften, also an jedem Schausteller- und Gastronomiebetrieb im Marktbereich. Teilnehmende Geschäfte sind gekennzeichnet.

„Wir wollen unsere Qualitäten als Familien-Volksfest stärken und haben uns gemeinsam mit den Schaustellern dazu entschieden, mit der B(artholomäusmarkt)-Mark einen Rabatt auf das Kirmesgeld zu geben“, erklärt Bernd Geppert, Vorsitzender des Bartholomäusmarktvereins, die Einführung der Parallelwährung. Eines nämlich vorweg: auch in Bad Ems bleibt der Euro Zahlungsmittel, allerdings wird das Kirmesvergnügen mit der B-Mark deutlich günstiger – bis zu 15 Prozent Rabatt gibt es beim frühzeitigen Kauf der Kirmeswährung.

„Früher haben wir wochen- und monatelang Taschengeld gespart um das Kirmesgeld für den Bartholomäusmarkt zusammen zu bekommen und dann gab es für das fleißige Sparen noch einen Bonus von Eltern oder Großeltern obendrauf“, erinnert sich Marktmeister Willi Willig. „Das Kirmesgeld ist jetzt die B-Mark, den Bonus geben Schausteller, Verein und Sponsor Volksbank“, fasst Willig das System zusammen.

Das Ganze funktionierte so:  „Jedes Fahrgeschäft, alle Kinderkarussells, jede Los-, Schieß- und Mandelbude, jeder Imbisstand, alle Bierstände, das Gastrodorf“ kurz jedes Kirmesgeschäft akzeptiert die Währung 1:1. Das heißt: kostet ein Fahrchip, eine Bratwurst oder ein Getränk 2 Euro, kann das mit 2 Euro, aber auch eben mit 2 B-Mark bezahlt werden.

Der Vorteil für den früh entschlossenen Bartholomäusmarkt-Fan: die B-Mark gibt es günstiger. „Wir legen einen gestaffelten Bonus oben drauf“ je nachdem wieviel für das Kirmesgeld investiert wird. Bis zu 15 Prozent gibt es oben drauf: „Sie geben uns 100 (Euro), wir erhöhen auf 115 (B-Mark)“, so Geppert. Aber auch für 50 Euro kann man eines der Kirmesgeldsäckchen bekommen, dann gibt es den Gegenwert von 57 B-Mark, für 25 Euro packt der Verein noch 3 B-Mark oben drauf und für den Mindesteinsatz von 10 Euro gibt es eine B-Mark extra, also immerhin einen Bonus von 10 Prozent.

Angeboten wird die B-Mark in der Geschenkverpackung für den Kirmeskurzbesuch zu 10 Euro (11 B-Mark); die Bartholomäusmarkt-Stippvisite für 25 Euro (28 B-Mark); den „Ich-bleib-ein-wenig-länger-Beutel“ für 50 Euro (57 B-Mark) und die „Wenn-dann-richtig“-Variante für 100 Euro (115 B-Mark). Erwerben kann man die Kirmeswährung in der Volksbank-Filiale Bad Ems und im Lotto-Shop Walldorf in der Passage zur Wipsch. Weitere Vorverkaufsstellen werden eingerichtet.